Die Sinus-Milieus sind das führende empirisch validierte Milieu-Modell im deutschsprachigen Raum. HabitusMatch nutzt sie zur sozialen Verortung von Musikhabitus-Profilen.
Sinus-Milieus sind Gruppen von Menschen mit ähnlichen Wertvorstellungen und Lebensweisen. Das Modell kombiniert zwei Achsen: soziale Lage (vertikal: Bildung, Einkommen, Beruf) und Grundorientierung (horizontal: von traditionell bis modern). Es wird seit 1979 kontinuierlich empirisch aktualisiert.
Vereinfachte Darstellung · Vollständiges Modell: sinus-akademie.de
Das KI-Modell ordnet jeden analysierten Habitus einem Sinus-Milieu zu — als Hypothese, nicht als Diagnose. Die Validierung dieser Zuordnung durch den Survey (Frage: "Wie gut trifft die Milieu-Verortung zu?") ist ein Kernziel der Forschungsstudie.
[Hier wird dein Literature Review zur Kritik am Sinus-Modell eingefügt.]
Kritische Auseinandersetzung: Wie verhält sich das Sinus-Modell zu Bourdieus theoretisch fundiertem Klassenmodell? Ist das Sinus-Modell atheoritisch-empiristisch? Grenzen und Stärken für musiksoziologische Forschung.
[Hier werden nach Abschluss der Haupterhebung empirische Befunde eingefügt.]
Stimmt die KI-zugewiesene Milieu-Kategorie mit der Selbstzuordnung der Nutzer überein? Erste Daten nach N≥50. Zur Studie beitragen →
Systematische Übersicht zu 50 Publikationen aus 307 identifizierten Quellen. Das Sinus-Milieu-Modell segmentiert Gesellschaft entlang sozialer Lage (vertikal) und Grundorientierungen (horizontal) — eine propriertäre, aber empirisch gut belegte Ergänzung zu Bourdieus Kapitaltheorie.
Ilg, W. (2014). Zeitschrift für Pädagogik und Theologie, 66, 68–84.
Lutz, C. (2016). Social Media + Society, 2.
Neumayr, M. et al. (2024). The Non-profit Sector in Austria. Working Paper.
Schneickert, C. (2025). Current Sociology, 73, 429–453.
Terwey, M. (2000). Schmollers Jahrbuch.
Vester, M. (2003). Class and culture in Germany. 25–64.